Konzertherbst: Moto Boy @ like love

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Es war ein kleiner, gleichwohl magischer Auftritt, den Oskar Humlebo (= Moto Boy) aus dem Pop-Wunderland Schweden kürzlich im kleinen Kölner Club Subway hinlegte  – als Pre-Act für die folgende like-Technoparty.

Als wir um kurz vor 21Uhr vorm Laden standen, war natürlich noch geschlossen und keine Menschenseele schien davon überzeugt zu sein, dass es voll wird (mit Recht). Da das Sixpack ebenfalls noch nicht geöffnet hatte, ließen wir uns ein Überbrückungsbier im Low Budget schmecken, da ist man eh zu selten Gast.

Auch nach Cluböffnung lungerte der Stargast des Abends noch locker eine Stunde am Tresen rum und trank genüßlich Kölschbier (sehr lobenswert), während der DJ entspannte Klänge servierte (Malk, Chris Isaak, Fever Ray). Als der Meister schließlich zur Tat und seiner Gitarre schritt, um vor spärlicher Kulisse mit Witz und Charme einige seiner Songs zum Besten zu geben, lag eine gewisse Magie und viel Heiterkeit in der Luft:

Wundervoll. Nachher ging’s zurück an den Tresen und später hatte er für uns Erste-Reihe-Steher sogar je eine CD als Geschenk übrig. Eine davon ging dann sogleich in den Besitz der überglücklichen Garderobenfrau über.

Später entspann sich eine kurze Unterhaltung mit der Bookerin, die einerseits davon überzeugt war, das wäre der falsche Rahmen, Moto Boy gehöre in einen Konzertsaal (das mag sein, aber viel spannender finde ich den Stilbruch durch die Verknüpfung mit einer Technoparty) und andererseits durchaus überrascht war, woher wir ihren Schützling kennen (MP3-Blog, Baby!).

Später like-Technoparty, auch immer sehr zu empfehlen (Foto von dort: likeallthepeople.blogspot.com).