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Vier-Klassen-Gesellschaft im Schwulenclub

Letzten Samstag hat das legendäre New Yorker Roxy, unter anderem Heimstätte von Über-DJ Peter Rauhofer und Schauplatz eines umjubelten Madonna-Auftritts letztes Jahr, seine Türen nach 16 Jahren für immer geschlossen. In einem tränendrüsigen Artikel in der New York Times erklärt Club Promoter Jon Blair am Ende noch das interessante Einlaß- und Einladungssystem. Jeder, der eine Clubkarte bekam oder auf der Mailingliste gelandet ist, wurde nämlich heimlich mit einer Note von 1 bis 4 versehen.

“We gave out very few 1s — that’s the worst-looking, or for straight people,” he said. “Then, most people got 2s; if they’re pretty, they got a 3. Four is for people we have to let in free — either they’re really hot or they’re a friend of mine or somehow important in the club community.”

Wenn dann Einladungen verschickt wurden, konnte man die richtige Mischung einigermaßen abpassen. Die bestand ergo zum Großteil aus 3ern und ein paar 2ern. 4er sind nur wichtig, nerven rum oder geben kein Geld für Drinks aus, nachdem sie mit dem Bartender/DJ/Inhaber/Flyergestalter(?) geschlafen haben, woher sie wiederum den 4er-Status und Getränkegutscheine haben. Kann man sich ja mal merken..

P.S.: Peter Rauhofer wählte als letzten Song geschmackssicher einen Remix von Donna Summer’s “Last Dance” und spielte den gleich  zweimal.

Gott findet Eminem schwul

Im Internetz von Love God’s Way, einer Organisation, die u.a. Homosexuellen dabei behilflich sein möchte, den rechten Weg einzuschlagen, gibt es eine praktische Hilfe für überforderte Eltern: Wer nicht will, dass sein Kind mit dem Arsch zu erst in die Dampfsauna robbt, sollte Stücke der folgenden Musiker mal flott vom MP3-Player der mißratenen Sprösslinge löschen:

  • Scissor Sisters
  • Rufus Wainwright
  • Bjork
  • Ghostface Killah
  • Interpol
  • Erasure
  • Le Tigre
  • The Gossip
  • The Doors
  • Queen
  • The Strokes
  • Sufjan Stevens
  • Morrissey
  • The Pet Shop Boys
  • Metallica
  • Judas Priest
  • The Village People
  • The Rolling Stones
  • David Bowie
  • Frankie Goes to Hollywood
  • Jay-Z
  • Depeche Mode
  • Fischerspooner
  • John Mayer
  • Velvet Underground
  • Madonna
  • Elton John
  • Barry Manilow
  • Melissa Etheridge
  • Eminmen
  • Nirvana
  • Boy George
  • The Killers
  • Lou Reed
  • Motorhead
  • DMX
  • Thirty Seconds to Mars
  • Lil’ Kim
  • kd lang
  • Frank Sinatra
  • Nickleback
  • Justus Kohncke
  • Arcade Fire
  • Corinne Bailey Rae
  • Audioslave
  • Red Hot Chili Peppers
  • Panic at the Disco
  • Elton John

Das war nur ein Auszug. Sind jetzt einige Interpreten dabei, die ich nicht als besonders homosexualisierend auffe Liste hatte. Glückwunsch auch an Justus Köhncke aus Köln, der es in diese illustre Liste geschafft hat. Aber wo sind Steps, A*Teens, alle Boybands, Kylie, S-Club 1-20 und Lacrimosa? Und Electric Six??

(via caliban)